„Vertrau deinem Körpergefühl und laufe dennoch ab und zu mit Pulsgurt.“
Stefanie Meyer · „Sportymum“
Sportwissenschaftlerin & Prä-/Postnatalexpertin
Die Schweizer Sportwissenschaftlerin und passionierte Läuferin teilt im Interview, was sich in ihren eigenen Schwangerschaften bewährt hat: aufs Körpergefühl hören, zur Kontrolle ab und zu den Pulsgurt anlegen — und vor allem regelmäßig den Beckenboden trainieren, kräftigen wie entspannen. Fachlich fundiert und nahbar, ganz ohne erhobenen Zeigefinger.
Interview mit Stefanie Meyer auf ichmachdannmalsport.de ↗ „Niemand muss zehn Tage nach der Entbindung wieder auf dem Platz stehen.“
Gesa Krause
Hindernisläuferin Leistungssport · kein Maßstab
Anfang 2023 wurde sie Mutter — zehn Monate später holte sie bei den Deutschen Hallenmeisterschaften gleich zwei Titel. Im Interview spricht sie offen über ihre Angst („Schaffe ich das jemals wieder?“), über das tägliche, aber bewusst lockere Training in der Schwangerschaft — und vor allem gegen den Druck. Jede Frau, sagt sie, gehe ihren eigenen Weg.
Interview bei Women’s Health lesen ↗ „Tu, was dir guttut und was dein Körper kennt und kann.“
Katharina Püschel · „Windeln & Workouts“
Ex-Eishockeyspielerin & Crossfitterin Leistungssport · kein Maßstab
In zwei Schwangerschaften trainierte sie bis kurz vor der Geburt an der Langhantel — beim zweiten Mal bis zur 36. Woche. Sie kennt die gutgemeinten Sprüche („Was sagt dein Frauenarzt, wenn du 60 kg hebst?“) und hält dagegen: Sie hob nie mehr als 50–60 % ihres Maximums und skalierte konsequent. Skalieren ist keine Schwäche, sondern Können.
Gastbeitrag auf moveitmama.de lesen ↗ „Es geht beides. Die Grenzen setzt man sich nur selbst im Kopf.“
Roleder, Eitberger, Müller & Schult
Sammelporträt der Deutschen Sporthilfe Leistungssport · kein Maßstab
Vier Wege, eine Botschaft: Hürdenläuferin Cindy Roleder trainierte zwei Tage vor der Geburt — und fragte sich, warum Mamasein das Karriereende bedeuten soll. Para-Kanutin Edina Müller, querschnittgelähmt, holte sieben Monate nach der Geburt WM-Silber. Und Torhüterin Almuth Schult ist der ehrliche Gegenpol: Ihr Comeback nach Zwillingen war zäh, der Körper „erinnerte sich nur langsam“. Es gibt nicht den einen richtigen Weg.
Porträt bei der Deutschen Sporthilfe lesen ↗